Seine Malerei ist eine intensive Auseinandersetzung mit Materialität und dem Prozess des Malens. Viel Farbe auf der Leinwand und manchmal sogar Stoff oder Modellierschaum: Seine intuitive Motivauswahl und die experimentelle Beziehung zum Material spiegeln seine 21 Lebensjahre wider. Mutig und expressiv arbeitet er in schnellem Tempo. Er malt Menschen und Tiere, die grotesk verzerrt sind. Große Augen, riesige Münder und deformierte Gliedmaßen dominieren Werke wie „Kurzes Pony“ oder „Zwei Brüder“.
Vincents Bildtitel und Motive sind oft ironisch und verkörpern eine gewisse „Null-Bock-Attitüde“, die jedoch sehr kunstvoll inszeniert ist und eine humorvolle Nahbarkeit besitzt. Eine Kunst, die den Spaß am Malen transportiert und handwerklich extrem präsent ist.