Der Hamburger Künstler André Kunz sammelt Erinnerungen: Eigene sowie Fremde. Er sammelt diese in Form von Berichten, Überlieferungen, Urkunden, Dokumenten, Briefen und Postkarten, aber vor allem als Fotografien. Diese Erinnerungsschnipsel dienen ihm dann als Anlass zum Malen.
Er malt schichtenweise, organisch wachsend. Die Untermalung in Acryl und darüber dann in Öl. Dabei bleiben stets Spuren des Darunterliegenden, also der Vergangenheit, sichtbar.
André Kunz bewegt die Frage, was von vergangenen Augenblicken bleibt: Welche formenden Strukturen sind zu erkennen, welche Kräfte wohnen den Dingen inne? Was liegt hinter der dünnen Oberfläche, die wir als Realität bezeichnen?
André Kunz versteht seine Arbeiten als Erinnerungslandschaften.